Covid-19 Impfungen | Stand 15.06.2021

Weiterhin regelmäßig bei uns. Jetzt auch Johnson&J.

Nach über 1100 Impfungen und vielen hundert Überstunden mit unserem Team

sind wir froh, dass die dritte Welle nun gebrochen ist, mit den sinkenden

Infektionszahlen lang ersehnte Lockerungen einkehren und sich die Intensivstationen leeren.

Wenn Sie über 50 Jahre alt sind und noch keine Erstimpfung erhalten haben,

melden Sie sich bitte bei uns. Dies gilt auch für jüngere mit Vorerkrankungen.

Folgende Neuerungen gibt es bei uns zum Thema der Impfungen.

Die Lieferungen für Erstimpfungen mit Biontech sind weiterhin geringer, als von uns

bestellt. Aber mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Das heißt Ihre Geduld ist gefragt. Sollten Sie die Möglichkeit haben von einem

Betriebsarzt eine Impfung zu erhalten, nehmen Sie diese bitte wahr.

Geben Sie bitte Bescheid, wenn Sie bei uns auf der Warteliste stehen und woanders

eine Impfung erhalten (haben). Danke!

Der langsame Fortschritt hat aber vielleicht auch was für sich.  Denn laut einem Bericht israelischer

Forscher an die dortige Regierung besteht der Verdacht, dass eine Myokarditis bei jungen Männern

infolge der Impfung tatsächlich gehäuft auftritt. Die Häufigkeit dieser Komplikation liege zwischen

1 von 3000 bis 6000 geimpften 16- bis 24-Jährigen, das entspreche dem 5- bis 25-fachen des

Üblichen. Die meisten Fälle hätten jedoch milde Verläufe und wie bei einer Myokarditis normal,

heilen diese innerhalb weniger Wochen aus. Möglicherweise lässt sich dies Risiko durch einen

 längeren Abstand zwischen beiden Impfungen reduzieren.

Ab der 25. KW werden wir auch den Impfstoff von Johnson und Johnson anbieten.

Dieser bietet sich besonders für Männer über 30 ohne Begleiterkrankungen an

und hat den Vorteil, dass eine Impfung als nachgewiesener Schutz ausreicht.

Eine kurze gute Übersicht zum Vektor-Impfstoff mit Risiko-Abwägung finden Sie hier.

Kinder unter 16 sollten aus unserer Sicht nur bei relevanten Vorerkrankungen

eine Impfung erhalten, am besten beim Kinderarzt, der die Vorgeschichte kennt

und dafür auch Impfstoff erhält.

Wenn Sie geimpft werden wollen, schreiben Sie uns eine email an

info@hausarzt-bad-honnef.de

Betreff: Impfung Astra / Biontech / Johnson / egal

Teilen Sie uns bitte mit welchen Impfstoff Sie bekommen wollen. Neben den Kontaktdaten und Adresse helfen uns Geburtsdatum , Krankenkasse sowie eventuelle Vorerkrankungen bzw. Priorisierungsgründe weiter.

Sie bekommen einen Link zugesandt. Dort füllen Sie dann auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder Rechner den Anamnese-, Aufklärungs- und Einwilligungsbogen aus und schicken ihn an uns zurück, indem Sie ihn ausgefüllt und unterschrieben (die linke Maustaste halten) hochladen. Er ist dann datenschutzkonform bei uns hinterlegt und Sie kommen auf unsere Warteliste.

Wenn Ihnen die Möglichkeit zur elektronischen Unterschrift fehlt, gehen Sie bitte auf
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html 

Dort drucken das Sie Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen aus, lesen ihn durch und füllen die freien Felder aus bzw. kreuzen sie an, unterschreiben am Ende und bringen oder schicken es in unsere Praxis. Dann kommen Sie auf die Warteliste.

Wir teilen Ihnen dann Anfang der Woche per SMS, E-Mail oder Telefon mit, wann Sie Ihren Impftermin bei uns haben. Zu diesem Termin bringen Sie bitte Versichertenkarte und ihren Impf-Ausweis mit.Und Ihre ausgefüllten Bögen, falls sie noch nicht elektronisch bei uns vorliegen.

Ihr Einverständnis zur Kommunikation per E-Mail und SMS wird uns und Ihnen die Arbeit sehr erleichtern.

Wer lieber Grafiken sieht, schaue hier nach:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19.pdf?__blob=publicationFile 

für mRNA= BioNTech oder

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19_Vektor.pdf?__blob=publicationFile    

für Vektor=Astra

 

Was können Sie tun, um die möglichen Nebenwirkungen zu reduzieren:

  1. Ein „Schmerzen/Fieber/Entzündungsmittel“ wie Ibuprofen oder Paracetamol

         falls Ihnen die Impf-(Neben-)Wirkung zu stark ist. häufig am nächsten Tag .

      2. Ein Antihistaminikum wie Loratadin oder Cetirizin einnehmen, besonders

          bei Allergien in der Vorgeschichte. 1x1 ca. 2h vor und am nächsten Tag.

       3.Gerinnungshemmer wie ASS (Aspirin) 500 alle 3 Tage 1x1 für 3 Wochen,

          wenn Sie keine anderen Blutverdünner einnehmen.

Alles bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke, falls es zu Hause fehlt.