Wir arbeiten dran

es geht voran

Covid-19 Impfungen

Ab sofort regelmäßig bei uns

Stand 14.5.21: In den nächsten Wochen bekommen wir für Erstimpfungen nur noch Astra-Impfstoff geleifert.

Anmeldung für unsere Patienten am besten per email über info@hausarzt-bad-honnef.de

mit dem Stichwort "Schnelle Impfung".

Eine kurze gute Übersicht zum Astra-Impfstoff mit Risiko-Abwägung finden Sie hier.

Bisher konnten wir unregelmäßig Altenheimbewohner, über 80-jährige, Schwerst-kranke und Pflegebedürftige, Erzieher:innen als „mobiles Impfteam“ beziehungsweise als „ausgelagerte Impfstraße“ impfen.

Wir haben dabei gute Erfahrungen mit beiden bekannten Impfstoffen gesammelt.

Wir können zwar mit einer regelmäßigen Lieferung von Impfstoffen rechnen, erhalten  zur Zeit einerseits deutlich weniger Impfstoffe als wir bestellen.

Andererseits bekommen wir ein mehrfaches an Impfstoff von Astra Zenica als von BioNTech geliefert.

Das bedeutet für Sie, dass wir Biontech voraussichtlich erst in einigen Wochen in nennenswerter Zahl impfen können.

Ein Großteil der Vorbehalte gegen den Impfstoff von Astra Zeneca hängt mit folgender Geschichte zusammen:

Zunächst wurde der Impfstoff nur für jüngere empfohlen, da in der Zulassungsstudie überwiegend nur jüngere Menschen unter 60 eingeschlossen waren. Um den Impfstoff statistisch als sicher zu beurteilen erfolgte die Zulassung daher zunächst nur für jüngere.

Nachdem viele Ältere im weiteren Verlauf dem Impfstoff erhalten haben, stellte sich in den Studien heraus, dass gerade dieser für ältere Menschen besonders sicher und sehr gut wirksam, ist um schwere Verläufe der Corona Infektion zu verhindern. Andererseits traten nun bei Jüngeren unter 50 Jahre insbesondere Frauen in sehr seltenen Fällen (1 zu >100.000) eine schwere Nebenwirkung auf. Da an der Zulassungsstudie nur circa 40.000 Personen beteiligt waren konnte eine so seltene Nebenwirkung erst später in der breiteren Anwendung statistisch erfasst werden.

Diese sehr seltene Nebenwirkung der Sinus-Venenthrombose tritt allerdings auch noch etwas seltener bei dem BioNTech Impfstoff auf. Noch häufiger tritt sie allerdings bei der eigentlichen COVID-19 Erkrankung (ca. 100 mal) neben vielen anderen neurologischen Folgen wie z.B. einem Schlaganfall auf.

Dieses Hin und Her zeigt dass die Überwachung der Arzneimittelsicherheit gut funktioniert.Die Presse führte mit ihren Schlagzeilen zu einer erheblichen Verunsicherung bei Laien.

Wir befinden uns im aufsteigenden Ast der dritten Welle. In unserer Region sind die  Intensivstation bereits voll. d.h. es sollte jeder so schnell wie möglich seine erste Impfung erhalten.

Der Wunsch nach einer Impfung nur mit BioNTech, führt indirekt bei den Jüngeren dazu, dass diese erst später geimpft werden können. Diese Altersgruppe nimmt gerade besonders zum Schutz der Älteren viele Einschränkungen hin, obwohl bei Ihnen die Covid-19-Erkrankung in der Regel wie eine Erkältung verläuft.

Gerade wurde von Pfizer verkündet, dass beim BioNTech Impfstoff wohl eine dritte Impfung notwendig sein wird.Außerdem wirkt dieser Impfstoff wohl auch schlechter gegen die „Südafrika“ -Variante (B.1.351). Die mögliche nächste Mutante, die sich durchsetzen könnte.

Sie sehen in einer Pandemie gibt es immer eine Reihe von Unsicherheiten.

Daher raten wir ihn jetzt, seien Sie flexibel und lassen Sie sich möglichst bald mit dem verfügbaren Impfstoff impfen. Folgen Sie dem Bundespräsidenten Steinmeier und unserer Kanzlerin Merkel darin.

Wenn Sie älter als 60 Jahre sind überwiegt der Nutzen eindeutig die Risiken.

Bei 100.000 geimpften 60- bis 69-Jährigen und einer Inzidenz von 140 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen pro Woche verhinderten die Impfungen mehr als 14 Einweisungen auf die Intensivstationen welche gerade schon voll belegt sind. 

Wenn Sie möglichst bald geimpft werden wollen, schreiben Sie uns eine email an

info@hausarzt-bad-honnef.de

Betreff: Schnelle Impfung

Und teilen uns mit, dass Ihnen eine möglichst schnelle Impfung wichtiger, als ein bestimmter Impfstoff ist. Wir melden uns dann per Mail bei Ihnen. Sie bekommen einen Link zugesandt. Dort füllen Sie dann auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder Rechner den Anamnese-, Aufklärungs- und Einwilligungsbogen aus und schicken ihn an uns zurück, indem Sie ihn ausgefüllt und unterschrieben (die linke Maustaste halten) hochladen. Er ist dann datenschutzkonform bei uns hinterlegt und Sie kommen auf unsere Warteliste.

Wenn Ihnen die Möglichkeit zur elektronischen Unterschrift fehlt, gehen Sie bitte auf
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html 

Dort drucken das Sie Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen aus, lesen ihn durch und füllen die freien Felder aus bzw. kreuzen sie an, unterschreiben am Ende und bringen oder schicken es in unsere Praxiso. Dann kommen Sie auf die Warteliste.

Wir teilen Ihnen dann Anfang der Woche per SMS, E-Mail oder Telefon mit, wann Sie Ihren Impftermin bei uns haben. Zu diesem Termin bringen Sie bitte Versichertenkarte und ihren Impf-Ausweis mit.Und Ihre ausgefüllten Bögen, falls sie noch nicht elektronisch bei uns vorliegen.

Ihr Einverständnis zur Kommunikation per E-Mail und SMS wird uns und Ihnen die Arbeit sehr erleichtern.

Wer lieber Grafiken sieht, schaue hier nach:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19.pdf?__blob=publicationFile 

für mRNA= BioNTech oder

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19_Vektor.pdf?__blob=publicationFile    

für Vektor=Astra

Unser Ziel ist es zunächst möglichst viele der über 60-jährigen in möglichst kurzer Zeit zu impfen. Danach machen wir bei den über 50-jährigen weiter. Dies stellt für uns eine große Herausforderung dar. Durch die nun doch sehr hohe Impfbereitschaft werden wir, im Verhältnis zu den bisherigen Grippeimpfungen, wohl 4-8 mal so viele Personen in den nächsten Monaten impfen. Dies wird auch zu Einschränkungen im normalen Praxisbetrieb führen. Wir bitten um Verständnis.

Was können Sie tun, um die möglichen Nebenwirkungen zu reduzieren:

  1. Ein „Schmerzen/Fieber/Entzündungsmittel“ wie Ibuprofen oder Paracetamol

         falls Ihnen die Impf-(Neben-)Wirkung zu stark ist. häufig am nächsten Tag .

      2. Ein Antihistaminikum wie Loratadin oder Cetirizin einnehmen, besonders

          bei Allergien in der Vorgeschichte. 1x1 ca. 2h vor und am nächsten Tag.

       3.Gerinnungshemmer wie ASS (Aspirin) 500 alle 3 Tage 1x1 für 3 Wochen,

          wenn Sie keine anderen Blutverdünner einnehmen.

Alles bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke, falls es zu Hause fehlt.

(WBA) Weiterbildungs-Assistent/in (w/m/d)

Allgemeinmedizin ab April in Bad Honnef (Teil- bis Vollzeit)

Sie sind freundlich, verantwortungsvoll und neugierig?

Willkommen!  

   Wir führen Sie zu Ihrem Berufsziel.

Wir bieten:

  • Breites medizinisches Spektrum in akademischer Lehrpraxis
  • Flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Notdienst
  • Großzügige Vergütung, Zusatzleistungen und Prämien
  • Kollegialer Austausch und Förderung von Fortbildung
  • Strukturierte Einarbeitung in ein eingespieltes Team
  • Umgebung mit hohem Freizeitwert nahe Bonn
  • Volle Weiterbildungsermächtigung (24 Mon.)
  • Spätere Kooperation/Anstellung möglich

 

Wir erwarten:

Ihre Bewerbung per email an:

j.hetzel@hausarzt -bad-honnef.de

Für nähere Informationen klicken Sie auf das oben aufgeührte Bild

Praxis & Medizin

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Ihre Irmine Müller-Schmidt und Ihr Dr. med. Reinhard Schmidt